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Freddy Orazem

Projektentwickler

Wohnprojekte mit Inklusion e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Referent beim Kongress der Reha-Care

 


Aussteller und Referent bei der Reha-Care/Düsseldorf und dem Demografiekongress/Berlin         

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Gründung und Leitung eines Modellprojektes: Hausgemeinschaft mit inkludierten Pflege-WG

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Die Bundesrepublik Deutschland

hat 2009 dem Abkommen zum Thema „Inklusion“ zugestimmt und es ratifiziert.

Was Inklusion in seiner ganzen Tragweite bedeutet,

ist noch lange nicht in der Köpfen, aller Menschen unserer Gesellschaft, angekommen.

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Jede Lösung eines Problems durchläuft bis zu seiner Anerkennung 3 Stufen:

Zuerst wird es verlacht,

dann wird es von den Etablierten bekämpft

am Ende gilt es allen als Selbstverständlich.

(Schopenhauer)

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Inklusion in Wohnprojekten:

Niemand wird ausgeschlossen:

weder durch sein Alter,

ein Handicap,

der politischer oder religiöser Anschauung

oder seiner Herkunft.

 

Konzeptgrundlage ist das Zusammenleben in familienähnlichen Strukturen,
als sogenannte "Wahlfamilie".
Als Rückbesinnung auf Großfamilie,
unter Berücksichtigung aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen
und moderner Architektur.

 

Gemeinschaftsräume  und die Gemeinschaftsküche, bilden die "Nervenknoten" einer Wohnanlage oder eines Quartiers. Sie dienen der Kommunikation & Wahrnehmung der Nachbarschaft. Dadurch bildet sich ein "soziales Netzwerk".

Bei modernen Wohngemeinschaften verfügt jeder Bewohner (auch im Bereich der Pflege),
über die gewohnte Privatheit in den eigenen Wänden, mit Sanitär- und Kochmöglichkeit.

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Verteilungsschlüssel, damit Inklusion gelingt

Menschen mit Handicap (im Schlüssel von (8:2),
Kleinkinder und älteren Menschen, werden in die Gemeinschaft inkludiert.

Das bedeutet:
Von 10 Bewohner sind i.d.R. max. 2 Personen mit einem Handicap
in der Gemeinschaft wohnhaft. Unsere Modellphase* von 2009-2014 ergab, dass bei diesem Bewohnerverhältnis die Teilhabe von Menschen mit z.B. Pflegebedarf
problemlos möglich ist - gleichzeitig die Gemeinschaft, wie eine Familie bewertet wurde.

Ausgewogenheit in allen Themen ist ein zentrales Thema.

 

*Bolsterlanger Modell - Die Evaluation wurde durch
das Kuratorium Deutsche Altershilfe finanziert.

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Inklusion in unserem Schulsystem

"Vor 15 Jahren noch galten Kinder mit Trisomie21 als unbeschulbar. Heute haben die ersten Abitur gemacht und studieren. Das ist Potentialentfaltung. Unser Schulsystem muss sich ändern."  Harald Hüther im Gespräch mit Richard Precht"

 

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Gestützte Kommunikation eines jungen Menschen mit Autismus,

mittel`s  menschlicher Stütze und heutigem Stand der Technologie.

https://vimeo.com/162202548

Dieser Film berührt die Seele des Betrachters. Es ist zwar ein Werbefilm für Apple, aber er ist ebenso ein sehr gelungener Beitrag für das Thema der gestützten Kommunikation. In wunderschönen Bildern und dem Text des jungen Mannes wird sehr bewegend aufgezeigt, was er der Welt mitteilen möchte, wie er seine Umwelt fühlt, und wie detailliert er feststellen kann, wie er wiederum wahrgenommen wird.  (Hans-Martin Falk / Filmemacher)